Friday, 5 November 2010 — 22:00h
AUDIOLITH hält Händchen mit dem WHITE TRASH - live: CAPTAIN CAPA (Audolith/Electropop) + SUPERSHIRT
at the Diamond Lounge
live: CAPTAIN CAPPA (Audolith/Electropop)
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You can almost smell how these two boys grew up and how they spent their youth. After years of playing videogames, watching too much cartoons and listening to a lot of emo-junk on their ipods, Hannes and Maik fell in love with electronic beats and started putting together what their teenage dreams were made of: slaying heartaches with a pumping bassdrum and huge melodies. They're not scared of mixing genres and influences and if you can dance to it somehow, everything will be allright.
Catchy synth-hooklines, timetravelled straight from the eighties, and a voice reminding us of the great indie-heroes from the UK mixed with the throats of early American emobands, forms raveable popmusic with a surprising punk-attitude.
Captain Capa are always on the run - touring, producing and remixing. They often play along their friends from Audiolith-Label like Egotronic, Juri Gagarin, Bratze, Frittenbude or Der Tante Renate, who also produced their debut-album "Tonight Is The Constant".
"Tonight Is The Constant" was released in May 2009 at Cobretti Records and can be seen on iTunes, Amazon, our own shops or your local recordstore.
They've been working with Egotronic and Juri Gagarin and released remixes for Clickclickdecker, Ikaria, Johnny Kasalla, The Deer Tracks and more.
Live: SUPERSHIRT

Supershirt - die ehemals wohlhabenden Ackerdemiker
und Hotelerben aus dem flachen Mecklenburg
sind dank Debutalbum und f eser Krise im
Jahr 2009 angekommen und bettelarm: Kein Geld
für Sprit, kein Geld für Essen, kein Geld für
richtige Instrumente.
Nachts ziehen sie Benzin aus den immerwährend
brennenden Autos der Berliner Problemkieze
und grillen frisch Containertes über den giftigen
Dämpfen. Erholung bietet nur das zeitweise
Touren, denn unterwegs gibt es warme Betten
und kühle Biere, heiße Herzen und kalte Platten.
Nach den Konzerten wird das Catering verstaut
und zurück ins erbarmungslose Berlin geschleppt,
in die Skinner-Boxen, in denen Faxe System und
Tim Brenner hausen. In diesen Kokelhöhlen feilen
sie an ihrer Musik - doch die ist hart, wie die Stadt
und die Feile stumpf. Die Rechner kommen vom
Sperrmüll, der Strom wird beim Nachbarn gezapft
- drückende Bässe gegen drückende Stimmung.
Die Beats sagen „Lass den Frust im Club ab“, die
Texte postulieren die neue Ernsthaftigkeit auf
dem Dancefl oor, doch die Hintertür steht weit auf.
Aber trotz Armut und sozialer Kälte prangt am
Horizont ein Silberstreif: Der Plattenboss treibt
die Cashcow Supershirt auf die Weide, in die
Clubs und verspricht einen Vorschuss von 8000
Mark. Ein Betrag, der jeden in der Hauptstadt zum
gemachten Mann macht, von der Null zur Eins. Die
Zustände wechseln sprunghaft und unvorhersehbar
- Aufstieg und Fall gibt es nicht mehr. Supershirt
sind bereit, den Aggregatszustand zu wechseln.
Sie stehen mit ihrem zweiten Album „8000 Mark“
vor der Tür und rufen „Bitte tretet sie ein!“.
€ 6