Saturday, 11 September 2010 — 22:00h

live: ONKEL BERNI (Electro/Trash - Berlin)

at the Diamond Lounge


live: ONKEL BERNI (Electro/Trash - Berlin)



ONKEL BERNI- der symapthisch triebgesteurte Partyonkel
Immer dann wenn man eine neue Band nicht einnorden kann, wenn man nur
sagen kann: Ein bisschen Deichkind, aber irgendwie auch gar nicht. Ein bisschen
Alexander Marcus, aber mit sehr viel mehr Eiern. Ein bisschen, wie ein
durchgedrehtes Kinderkarussell, mit einem Kassenwart der dir derbe Sauf- und
Partyparolen um die Ohren haut. Dann weiß man: Das ist was Neues.
Uneinschubladisierbar. Aber definitiv: Abfeierei!
Onkel Berni, 2009 in Berlin gegründet von Theo (Theo Rio, 26) und Jonas (Jonas
Mann 25), repräsentiert ein junges neues Lebensgefühl, das sich in den letzten
Jahren unabhängig von Szenen in Berlin entwickelt hat: Eine große Portion Spaß,
eine Prise Reflektion, lange Tage und noch viel längere Nächte. Onkel Berni ist die
Entscheidung „Ja“ zum Leben zu sagen, sich selbst zu erfinden, sich auszuleben
und auszuprobieren, sich gut zu fühlen und dazu zu stehen, und das propagieren
die beiden Musiker lautstark. „...wir suchen den Hedonismus im Wir-Gefühl!“
Vermissen viele auf ihren allwochenendlichen Streifzügen durch das Berliner
Nachtleben den familiären Moment, setzt Onkel Berni genau hier an, lockt mit
stampfenden Beats und Mitsingbarem, fordert auf gemeinsam auszuflippen –
offensiver Elektropop im Rock'n'Roll Format.
Angefangen hat alles auf einem Zivildienstlehrgang: Theo und Jonas lernen sich
kennen und gründen zwischen Altenpflege, Gartenarbeit und jeder Menge Freizeit
die erste gemeinsame Band; die Garage Rockband Jack Sony. Sie fahren durch
Deutschland, spielen in Clubs und Kaschemmen, sind davon aber ganz und gar
nicht ausgelastet, sondern toben sich im Home-Studio in allen erdenklichen Genres
aus: Von Flamenco und Folk über Hip Hop und Techno bis hin zum fiesesten
Boygroup-Pop haben sie alles komponiert, produziert, geschmettert und auf
Festplatte gebannt. Frei nach dem Motto: Erstmal alles können, um dann was
Neues, etwas ganz Eigenes zu machen.
Durch kleinere Werbe- und Filmmusikaufträge (u.a. für Nokia und Warsteiner) wird
das Equipment aufgerüstet, der Sound besser, experimenteller, fetter. Von ihrem
Umfeld und den Möglichkeiten der Eigenproduktion beeinflusst wenden sich Theo
und Jonas immer mehr elektronischen Klängen zu. Doch leben lässt es sich noch
nicht von der Tüftelei und so werden Schlittschuhe geschliffen, Gäste bewirtet und
Promis fotografiert. Auf unzähligen gemeinsamen Entdeckungsreisen durch die
Berliner Musik- und Partyszene finden Theo und Jonas musikalisch oft nur Trash
oder Staub oder verkopfte Spießigkeit vor. Sie sind der Meinung: Der Untergrund
braucht Pop und umgekehrt. Die beiden denken nicht lange, sondern lassen Taten
folgen...
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„... das war für uns eine ganz normale Entwicklung... wir haben zusammen
produziert, gefeiert, produziert, gefeiert, viel gelacht, viel dazugelernt, mehr
produziert und mehr gefeiert, und dann, nach einem durchtanzten Wochenende, in
einer viel zu kleinen Hose stand er plötzlich vor uns... Onkel Berni! Also stiegen
wir, am 01.01.2009 um 5.30h, zusammen mit dem Onkel herab in die Tiefen des
Berliner Underground, um ihm im Salon zur wilden Renate ein gebührendes
Willkommen zu bereiten! Das war der erste Gig...“
Von da an ging’s ab: Mit der Grundidee einen positiven Soundtrack für ihre
Generation und Zeit zu schaffen, völlig frei von teuren Studios und allwissenden
Produzenten, ohne Aggro und ohne faule Attitüden, sondern mit schrägem Humor
und Abenteuerlust auf’s Motto-Shirt gedruckt bastelten Jonas und Theo ihre erstes
Live-Set zusammen, fackelten nicht lange, sondern starteten durch und spielten
des Onkels erste Konzerte....
Dabei wird klar: Zu einem Onkel Berni Konzert gehen ist nicht: auf ein Konzert
gehen. Zu einem Onkel Berni Konzert gehen ist: auf eine Onkel Berni Party
eingeladen sein:
„Live sieht man uns nicht Knöpfchen drehen oder hinter Pulten versteckt. Wir
stellen uns mitten in den Strom, tanzen und springen, raufen und feiern auch gerne
mal vor der Bühne, mit unserem Publikum... mit Gesang und Gitarre kein Problem!“
Punker, Pillenschmeißer und Partypüppchen liegen sich dabei lachend, schreiend,
grinsend in den Armen. Zöpfe fliegen. Bier fließt. Füße stampfen. Der Onkel auf der
Bühne ist zufrieden:
„ Wir wollen mit unserer Mucke vermitteln was es 2009 heißt jung in Deutschland zu
sein. Es geht nicht um Problembezirke, politische Einstellungen, oder um
Klamotten! Es geht um Spaß am eigenen Überleben und natürlich um die große
Party zu der garantiert jeder eingeladen ist.“
Aber genug gesagt, jetzt heißt es:
„Mach die Ohren frei, ich hab keine andre Chance dir zu beweisen wie Onkel Berni
bummst.“
Um zu wissen worum’s geht – anmachen!
...und lass die Welt ein bisschen Berni sein.

€ 12