Thursday, 27 August 2009 — 21:00h
live: Malakoff Kowalski rec. release party
at the Restaurant

“Kowalski klingt wie ein Splitter vom Paradies. Und dann wieder wie im Whirlpool
mit zwei staubtrockenen Lesben.”
KLAUS LEMKE / REGISSEUR VON “ROCKER”
“Ganz nah dran am Feind und an sich selbst. Nachhaltig beeindruckt.”
INGA HUMPE / 2RAUMWOHNUNG
Neue Deutsche Reiselieder
(inkl. Deichkind & Fukkk Offf remixes)
Halten wir fest: Ja, ich war einer von Jansen & Kowalski. Ja, ich hing in der Major-
Industrie-Schleuder. Ja, ich hab’ Probleme mit meiner Vergangenheit.
Eins ist klar. Der Blödsinn, mit dem ich mein bisheriges Leben zugebracht habe, ist
vorbei. Stichwort “Zeitmaschine”. Betrachten wir’s als Mahnmal für ein verpfuschtes
Schaffen. Ein großer Zirkus. Ein verwirrter Clown.
Hype hin, Hype her, am Ende bist du pleite und redest mehr über Inkasso als irgendwas
anderes. Ganz zu schweigen von Privat-Katastrophen, Todesfällen und dem
großen Rätsel nach dem Aufschlag: Musik? Wie geht das eigentlich?
Endstation Auszeit. Wieder runterkommen. Trennkost und Mandeln. Woyzeck hat’s
mit Erbsen in den Wahnsinn getrieben. Aber aus der Endstation ist ‘ne Platte geworden,
die mich gerettet hat. Krautrock. Herz, Nerv, Psych und Designer-Garage.
Viel Zeppelin, Can, Bowie, Schubert und Brahms gehört. Ästhetizismus? Zumindest
ein Bekenntnis, dem man standhaft die Treue halten kann, ohne gebeutelt, geknebelt
und betäubt zu werden. Schergen des Blocks! Diener der Macht! Bleibt uns vom
Hals! Ihr bringt ja die Pest!
Tunnelbau. Ja, ich suche. Nein, ich finde. Also keine falschen Hoffnungen. Meine
Eltern Perser. Ich Amerikaner. Ich Deutscher. Da kommen schonmal ein paar Fragen
zusammen. Nichts für ungut. Fassen wir’s kurz: Es geht uns ausgezeichnet. Wohlstandssorgen
bestimmen unser täglich Tun. Nehmen wir uns nicht so wichtig.
Gute Reise,
K.
more info:
http://www.malakoffkowalski.de
€ 1